Grüner Baumphyton – Morelia viridis

Grüner Baumphyton – Morelia viridis

Verbreitungsgebiet:

Das Verbreitungsgebiet des grünen Baumphytons erstreckt sich von Neuguinea über Indonesien und  einigen vorgelagerten Inseln und einem kleinen Gebiet der Cape-York Halbinsel in Australien. Je nach Herkunftsland tragen die Artennamen erweiterungen wie Aru, Biak, Sorong oder Jayapura. Dies lässt auf die regionale Herkunft schließen. Die Tiere weisen außerdem unterschiedliche Färbungen auf.

Lebensraum:

Der grüne Baumphyton bewohnt den tropischer Regenwald, sowohl im Flachland als auch in Höhen bis zu 2000 Meter. Er ist ein ausgesprochener Baumbewohner und dämmerungs- bis nachtaktiv. Die Tiere verbringen den überwiegenden Teil ihres leben in den Baunkronen des tropischen Regenwalds. Dort verbringen sie in der typisch eingerollten Form fast den ganzen Tag auf einem Ast. Das Terrarium des grünen Baumphytons sollte dacher als Hochterrarium ausgerichtet sein.

Haltung und Terrarium:

Aufgrund seiner Lebensweise benötig Morelia viridis ein geräumiges Hochterrarium mit waagerechten Klettermöglichkeiten. Deren Stärke ist abhängig vom Durchmesser der Schlangen. Ein großes Wasserbecken und Versteckmöglichkeiten in den oberen Regionen des Terrariums sind erforderlich. Die Versteckmöglichkeiten sollten durch eine dichte Bespflanzung mit Terrarienpflanzen umgesetzt werden. Dies bietet den Tieren Rückzugsmöglichkeiten, da sie sich nicht in Höhlen oder unter Kork verstecken. Für ein Tier sollte das Terrarium mindestens die Maße 70 Hoch und 120 cm breit besitzen.

Lufttemperatur am Tage 28-30 °C. Nachtabsenkung auf 23 °C. Eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit von 80-100% wird am besten mit einer Beregnungsanlage erziehlt die 2-3 mal am Tag beregnen sollte. Eine dichte Bepflanzung sorgt zusätzlich für ein passendes Klima im Terrarium. Eine zu trockene Haltung ist zwingend zu vermeiden, da dies zu Häutungsproblemen und dehydrierung des grünen Baumphytons führt.

Der grüne Baumpython ist eine sehr anspruchsvolle Schlange nur für den erfahrenen Terrarianer geeignet! Es kommt häufig zu Verdauungsproblemen und Futterverweigerung. Der Kauf von Wildfängen sollte unbedingt vermieden werden, da diese oft stark mit Parasiten belastet sind und bereits dehydriert in den Handel kommen.

Schutzstatus WA Anhang II, Buchführungs- und Meldepflicht!

Beleuchtung:

Es sind unbedingt Tageslichtleuchtstoffröhren oder UV Röhren mit hohem UVA und UVB Anteil einzusetzen. Punktuell können Wärmespots geboten werden, hier ist allerdings die Temperatur zu prüfen, damit es nicht zur überhitzung führt. Es müssen unbedingt auch Bereiche auf Ästen außerhalb von Wärmespots geboten werden.

Futter und Ernährung:

Nagetiere und Vögel in angemessener Größe. Jungtiere können 1 mal die Woche gefüttert werden. Adulte Tiere alle 14 Tage mit 2-3 Futtertieren in geeigneter Größe. Da die Tiere dämmerungs- und nachtaktiv sind, sollte am Abend gefüttert werden, nachdem das Licht aus ist.

Zucht:

Das Weibchen legt etwa 12-26 Eier, Zeitigungsdauer bei 29-30 °C etwa 45-56 Tage

Literatur über die Grüne Baumphyton:

Bildgrundlage: Green tree phyton von Ben SutherlandCC BY-Lizenz

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